MANFRED GEBHARDT WR-O WIRTSCHAFTSREDAKTION OBERPFRALZ - HAUERSTRASSE 24 - 92224 AMBERG | DIE ANZEIGE Infoportal - Produkt Verkauf - Kleinanzeigen | WR-O MAGAZIN

Bad Staffelstein

Kunst in Bad Staffelstein:
Ein Hauch
von New York
und Palmen auf

dem Nordpol
weiterlesen



Kommentar von Jessica Hanack:
Ein Neubau, der Fragen aufwirft

zum Kommentar
--------------------------------------------------
Annalena Baerbock über Fehler bei Kanzlerkandidatur: "Das schmerzt mich sehr"
zum Interview
--------------------------------------------------

Greenpeace Energy eG - 100 % sauberer Solarstrom


Vom Braunkohleabbau bedrohtes Dorf Keyenberg
kann sich künftig zu 100 Prozent selbst mit sauberem Solarstrom versorgen

Hamburg (ots|wro) - Das vom Braunkohletagebau bedrohte Dorf Keyenberg im Rheinischen Revier kann sich künftig zu 100 Prozent mit selbst produziertem Ökostrom versorgen. Fünf Solaranlagen auf Hausdächern in Keyenberg sol-
len dafür pro Jahr rund 75.000 Kilowattstunden sauberen Strom liefern - mehr, als die 26 Familien im Ort durch-
schnittlich verbrauchen. Zur Verfügung gestellt werden die PV-Anlagen von der Ökoenergiegenossenschaft Green-
peace Energy, die eng mit der Dorfgemeinschaft kooperiert. "Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Keyenberg setzen wir damit ein Zeichen für erfolgreichen und schnellen Strukturwandel: Sauberer Sonnen-
strom ersetzt schmutzige Braunkohle", sagt Nils Müller, Vorstand bei Greenpeace Energy.

In Keyenberg sind schon jetzt zwei Dach-Solaranlagen mit einer Leistung von jeweils zehn Kilowatt Spitzenleistung (kWp) in Betrieb und ans Netz angebunden. Drei weitere Anlagen mit 11 bis 30 kWp sollen in den nächsten Wochen dazukom-
men. Zusammen decken die Anlagen rechnerisch den prog-
nostizierten Strombedarf der 60 Bewohnerinnen und Be-
wohner von Keyenberg - im Schnitt rund 2.800 Kilowattstun-
den pro Haushalt - ab.

"Meine Vision ist, den Abriss des Dorfes zu stoppen und Orte wie Keyenberg mit innovativen Dorfentwicklungskonzepten für die Zukunft zu stärken. Das Thema solare Selbstversor-
gung ist dafür ein entscheidender Baustein", sagt die Keyen-
bergerin Ziemann-Oberherr. Die Projektbeteiligten wollen mit dem 100-Prozent-Solardorf Keyenberg auch ein deutliches Zeichen Richtung Landes- und Bundespolitik senden: Für einen schnelleren Ausstieg aus der Braunkohleverstromung - und für einen konsequenten Ausbau von Solaranlagen im Sinne des Klimaschutzes. "Gerade bei Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern sind hier noch ungeheure Potenziale ungenutzt", sagt Nils Müller.

Über uns: Die Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy ist 1999 aus einer Stromwechselkampagne von Greenpeace Deutschland hervorgegangen und zählt mit
rund 28.000 Genossenschaftsmitgliedern und mehr als 200.000 Strom- und Gaskund:innen zu den wichtigsten Ökoenergieanbietern in Deutschland. Im Herbst 2021 wird sich Greenpeace Energy in Green Planet Energy umbenennen. Durch die mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace Deutschland e.V. vereinbarte Namensänderung sollen Ver-
wechslungen und falsche Zuordnungen künftig vermieden werden.

.
Keyenberg liegt unmittelbar neben dem Braunkohletage-
bau Garzweiler. Die aktuellen Planungen der Landesregie-
rung von Armin Laschet (CDU) erlaubt dem RWE-Konzern, das Dorf für den Kohleabbau abzubaggern - trotz be-
schlossenem Kohleausstieg. Die Einwohnerinnen und Einwohner, die ihre Heimat nicht verlieren wollen, weh-
ren sich seit Langem dagegen.

"Ich lebe seit 40 Jahren in Keyenberg. Die geplante Umsiedlung, der Verlust der Heimat und den durch die Braunkohle verstärkten Klimawandel empfinde ich als mehrfache Ungerechtigkeit. Dagegen will ich mich aktiv wehren", erklärt Barbara Ziemann-Oberherr, eine der beteiligten Keyenbergerinnen, ihre Motivation zur Teilnahme am Projekt.

"Die klimabedingte Flutkatastrophe zeigt auch hier in der Region: Wir müssen schneller denn je den Ausbau saube-
rer Energien vorantreiben, statt weiterhin Dörfer für den Tagebau abzureißen, Menschen durch Umsiedlung zu entwurzeln und klimaschädliche Braunkohle zu verfeu-
ern,", sagt Nils Müller. Greenpeace Energy hat die Anla-
gen im Rahmen seines Stromangebots "Solarstrom plus" finanziert. Hier zahlen Kundinnen und Kunden der Ökoenergiegenossenschaft einen Zusatzbeitrag auf ihren Strom, um so Solarprojekte in deutschen Kohle-Regionen zu ermöglichen. Insgesamt hat Greenpeace Energy über diesen Fördertopf bundesweit bereits 19 Solar- Projekte mit einer Gesamtleistung von 220 Kilowatt realisiert.

Jobs in Deutschland finden auf Jobsora

CDU/CSU fällt auf 26 Prozent - Grüne wieder über 20 Prozent - . - weiterlesen

Amberg, Fußgängerzone, wieder geöffnet!


Endlich was Neues - eine echte Alter-
native zu Autonomes Fahren und wei-
ter so mit dem Individualverkehr...

  • ottobahn revolutioniert den Individualverkehr ottobahn revolutioniert den Individualverkehr