Manfred Gebhardt WR-O WIrtschaftsRedaktion Oberpfralz, Amberg - Hauerstraße 24 - 92224 Amberg | Die Anzeige | WR-O Magazin am 5. März 2021 Originale zerstört!

Feuilles, couleur lumière (Lichtfarbene Blätter), Farblithographie 1953-54. Foto: djd/VG Bild-Kunst Bonn/Galerie Boisserée

Athênê (Athene), Farblithographie 1932. Foto: djd/VG Bild-Kunst Bonn/Galerie Boisserée

L`oiseau bleu et gris (Der blau-graue Vogel), Buch mit einliegender Farblithographie 1962. Foto: djd/VG Bild-Kunst Bonn/Galerie Boisserée

ACC - Amberger Congress Centrum - ein Kunsterlebnis

Das Amberger Congress Centrum präsentiert eine neue hochkarätige Ausstellung

Mit Georges Braque setzt das Amberger Congress Centrum (ACC) seine Ausstellungsreihe berühmter Künstler fort. Foto: djd/
ACM/ACC

Georges Braque - ein Kunsterlebnis

Amberg (djd|wro) - Er ist Mitbegründer des Kubismus und Mei-
ster des Stilllebens. Neben Pablo Picasso gilt Georges Braque bis heute als prägend in dieser Stilrichtung der modernen Kunst. Mit den Werken des französischen Malers präsentiert Amberg, zwi-
schen Regensburg und Nürnberg gelegen, bereits zum 12. Mal ei-
ne hochkarätige Ausstellung. Besucher können sich vom 26. Juli bis 16. September 2021 im Congress Centrum auf eine umfang-
reiche Schau mit mehr als 80 Originalradierungen, Farblithogra-
fien und Farbholzschnitten freuen.

Außergewöhnliche Experimentierfreude

Das Werk des 1882 im französischen Argenteuil geborenen Georges Braque zeugt von außergewöhnlicher Experimentierfreude und höchst eigenwilliger bildnerischer Fantasie und Gestaltungskraft. Bereits 1909 schuf der Künstler die ersten Grafiken. "Es macht mir unsägliche Lust, auf dem Gebiete der Grafik nach einer neuen Methode, nach einer

L`oiseau dans le feuillage (Der Vogel im Blattwerk), Farblithographie 1961. Foto: djd/VG Bild-Kunst Bonn/Galerie Boisserée

neuen Technik zu suchen, um das, was ich fühle, genau ausdrücken zu können", notierte Braque. Die breit angelegte Retrospektive widmet sich dem grafischen Werk in all seiner Vielschichtigkeit. Sie verdeutlicht Braques künstlerische Entwicklung, angefangen mit den ersten kubis-
tischen Stillleben über seine fließenden Formbewegungen in den Illustrationen zu Hesiods Theogonie bis hin zu den stark stilisierten Vogelbildern seines Spätwerks.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Auch Meisterwerke wie "Athênê", "L'oiseau de feu" (Der Feuervogel), "L'oiseau dans le feuillage" (Der Vogel im Blattwerk) sowie eine voll-
ständige signierte Serie „Lettera Amorosa“, die Braque nur wenige Monate vor seinem Tod vollendete, sind dort zu sehen. Das Rahmen-
programm zur Ausstellung ist mit Filmvorf
ührungen, Kunstführungen, Vorträgen und Kinderateliers ebenso abwechslungsreich. Vormerken sollte man sich die "Lange Kunstnacht" am 31. Juli - mit Livemusik, kulinarischen Spezialitäten und Führungen bis Mitternacht. Die Ausstellung ist täglich ab 11 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu Eintrittspreisen, Führungen und Hotelpaketen gibt es unter www.acc-amberg.de. Charmante Stadt mit viel FlairIn Amberg lässt sich aber längst nicht nur große Kunst bewundern. Schließlich zählt der histo-

Théière grise (Graue Tekanne), Farblithographie 1947. Foto: djd/VG Bild-Kunst Bonn/Galerie Boisserée

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rische Kern zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen in Europa. Es lohnt sich also, etwas länger zu bleiben. Bei einem Stadt-
spaziergang begegnet man prächtigen Bürgerhäusern, mächtigen Türmen und beeindruckenden Kirchen. In gemütlichen Straßencafés, Lokalen und Biergärten locken deftige heimische Spezialitäten und bayerisches Bier.

Charmante Stadt mit viel Flair

In Amberg lässt sich aber längst nicht nur große Kunst bewundern. Schließlich zählt der historische Kern zu den besterhaltenen mittel-
alterlichen Stadtanlagen in Europa. Es lohnt sich also, etwas länger zu bleiben. Bei einem Stadtspaziergang begegnet man prächtigen Bürgerhäusern, mächtigen Türmen und beeindruckenden Kirchen. In gemütlichen Straßencafés, Lokalen und Biergärten locken def-
tige heimische Spezialitäten und bayerisches Bier.

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L`oiseau de feu
(Der Feuervogel),
überfirnisste Farbradierung 1958.
Foto: djd/VG Bild-Kunst Bonn/
Galerie Boisserée